Was wir wahrnehmen, hat eine Geschichte, psychologisch, körperlich und biografisch. Verstehen bedeutet nicht, alles erklären zu müssen. Es bedeutet, den Punkt zu erkennen, an dem ein Muster nachvollziehbar wird, auch wenn es heute nicht mehr hilfreich ist.
Hier greifen kognitive Psychologie, Emotionsregulation und systemisches Denken ineinander. Dazu gehören auch hormonelle und neurologische Prozesse, die unser Erleben beeinflussen, ohne dass wir sie bewusst steuern.
In einer Sitzung Du erzählst, dass du in Konflikten regelmäßig nachgibst, obwohl du eigentlich eine andere Meinung hast. Gemeinsam schauen wir auf den Moment, in dem dieses Muster einmal sinnvoll war, und darauf, was es heute noch schützen soll.